JESSICA GLAUSE //

JESSICA GLAUSE

Jessica Glause wurde 1980 in Niedersachsen geboren. Sie studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis an der Universität Hildesheim. Seit 2010 arbeitet sie als Regisseurin. Sie hat sich sowohl mit Inszenierungen dramatischer und literarischer Texte zeitgenössischer Autor*innen (u.a. Berg, Fassbinder, Jelinek, Köck, Lepper, Schmalz, Wenzel) einen Namen gemacht als auch mit dokumentarisch basierten Stückentwicklungen. Als Regisseurin versucht sie mit den Mitteln des Theater gesellschaftspolitische Themen erzähl- und erfahrbar zu machen. 

Inszenierungen entstanden unter anderem am Deutschen Theater Berlin, an der Bayrischen Staatsoper, am Volkstheater München, an den Münchner Kammerspielen und am Volkstheater Wien. 

Ihre dokumentarische Stückentwicklung DEAR MOLDOVA, CAN WE KISS JUST A LITTLE BIT?, produziert in der Republik Moldau wurde zu mehreren Festivals eingeladen, wie dem Festival Radikal Jung, Politik im Freien Theater und mit dem Publikumspreis des Deutsch-europäischen Bürgerbühnenfestivals am Staatsschauspiel Dresden 2014 ausgezeichnet. 

Ihre Inszenierung UND JETZT DIE WELT! von Sibylle Berg am Münchner Volkstheater gewann den Publikumspreis beim Festival Radikal Jung 2015. Große Aufmerksamkeit fand zudem ihre Musiktheaterproduktionen NOAH und MOSES mit je 40 jungen Erwachsenen mit und ohne Migrationshintergrund an der Bayerischen Staatsoper. Glause sei mit ihrer letzten Produktion Moses »ein herausragender Abend [gelungen], der das Leben seiner Akteure durch streng überdachte Detailarbeit zur Kunst macht, die das Leben berührt.« (SZ)

Zur Zeit arbeitet sie an den Münchner Kammerspielen mit dem Open Border Ensemble an der mobilen Stadtrauminszenierung „Miunikh-Damascus“. In der Spielzeit 2018/2019 wird sie am Schauspiel Frankfurt den Roman „Eine Frau flieht vor einer Nachricht“ von David Grossman inszenieren.



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