JESSICA GLAUSE //

BITTEN AN KARL (2011)

von Saskia Nitschke

Nominiert für den Münchner Förderpreis für deutschsprachige Dramatik.

Regie: Jessica Glause

Bühne: Evi Bauer

Mit: Wiebke Puls, Nicola Fritzen, Tim Porath

Wohnsitzlos am Rande der Stadt, die von allen verlassen worden sind oder gerade verlassen werden, weil auch noch die letzte Fabrik geschlossen wurde. Drumherum Wald. Drei Figuren leben in dieser Umgebung: Karl, Hanno und Elise. Eigentlich weiß Elise, dass ihre Zukunft in der Stadt liegt. Aber sie muss noch auf ihren Vater warten, der verschwunden ist. Karls Vater ist bereits gestorben. Karl versucht ihm nahe zu sein, indem er wie der Vater jede Nacht auf die Fuchsjagd geht. Die toten Füchse bringt er in Elises Wohnung. Seidenweich das Fell. Du kannst deine Hand tief hinein, es muss ein Luxus sein in Pelz gehüllt. Davon träumen wir, was? In einen Pelzgehüllt durch die Stadt flanieren. Zwischen den Männern entbrennt ein Kampf um Elise, denn auch Hanno will mit dem Mädchen in die Stadt. Es geht weiter, Elise. Wenn wir erst in unserem Zimmer sind, dann gehen wir aus. Die Nächte verbringen wir in der Altstadt. Die haben ganze Straßen. Da ist was los.

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